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Samstag, 8. Juli 2017

neue Front



Schon vor einer ganzen Weile habe ich aus einem Reststück aus dem Stofflager ein einfaches Kleid genäht, das vorn mit einem Stecker geschlossen werden sollte... warum auch immer, irgendwie ist mir dabei die Lücke für den Stecker zu klein geraten; mit ein bißchen enger schnüren hätte ich die Seiten fast mit Häkchen oder Nadeln zusammenheften können. Das wars also nicht. Punkt zwei: ich fands optisch irgendwie total langweilig. 
Ergebnis: es hing traurig im Schrank.
Daraus ergab sich die Frage: verkaufen oder umbauen. 
Auf letzteres fiel die Wahl und die Veranstaltung zu Pfingsten in Rheinsberg bot dann den Impuls, damit zu beginnen. Zumal mir zuvor die Fronten der oben abgebildeten Kleider kurz nacheinander ins Auge fielen.
Drapiert und gebastelt wurde ohne Schnitt direkt an der Puppe.
Ein wenig gepeppt wurde dann noch mit den Glasknöpfen, die mit Ausschnitten von Kupferstichen kleinen "pikanten Szenen" hinterlegt sind (das Schöne ist, dass man das eigentlich erst registriert, wenn man direkt mir der Nase darauf stippt).


Ich habe es dann in Rheinsberg abends beim Konzert getragen.
Leider mit für meinen Geschmack etwas zu wenig Unterbau, mir sind die Poschen im Laufe des Tages "verunfallt" - ein Reifen hat sich durch den Stoff gedrückt und es war nicht zu schaffen bei weniger als 30min Umziehzeit, das noch schnell zu reparieren. Zum Glück hatte ich noch die Hüftkissen dabei...


Kommentare:

  1. Liebe Maren,
    du passt in diese Filmkulisse von *Rheinsberg*, mir kam sofort
    dieser Film in den Sinn. Der Wahnsinn ist, dass du eine wahre Künstlerin an deiner Nähmaschine bist!!!

    Viel Freude
    wünsche ich dir bei ALLEM !!!!

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Dankeschön, daß du dir die Zeit nimmst und hier ein paar Worte hinterläßt...