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Montag, 12. Februar 2018

auf ein Neues....

Das erste Projekt in diesem Jahr.  
Auf geht´s.


Samstag, 3. Februar 2018

neue Karte

Eben aus der Post gefischt: meine Belegexemplare der Leberblümchenkarte.
Das ist damit nach den Englischen Rosen das zweite Motiv,das über den Kartenverlag art&nature publiziert ist und ich freue mich sehr! Schön sind sie geworden!





Mittwoch, 31. Januar 2018

Café Katzentempel

Nachdem ich schon viel gehört und gelesen hatte, bot ein kurzer Münchenbesuch einer Freundin aus Schulzeiten gestern den Anlass, endlich einmal selbst dort vorbei zu schauen - im Café Katzentempel in München. 


Kurz gesagt: der Name ist Programm. 
In dem unkompliziert und katzengerecht eingeräumten Café wohnen eine Handvoll Stubentiger, die ziemlich deutlich ausstrahlen, was sie sind: die Chefs des Hauses. Dein Stuhl ist felin besetzt, nachdem du von der Toilette kommst? Na dann such dir halt einen Neuen. Recht so. :P

Jack pennt.

Die Katzenfamilie stammt aus dem Tierschutz und fühlt sich sichtlich wohl. Wird es zu trubelig im Café gibt es eine Rückzugsmöglichkeit und diverse Möglichkeiten in Hängematten und auf Kratzbäume zu klettern, um sich das ganze Treiben von oben zu betrachten. Besucher mit Kindern, die zu lebhaft den Katzen gegenüber werden, werden darauf hingewiesen, dass sie einen Gang zurück schalten möchten. (Eine Praxis,die in einigen Internetbewertungen kritisiert wird, die ich aber zu 100% begrüße, da es weder für die Tierchen schön ist, laut quiekend bedrängt zu werden, noch ist es hilfreich, wenn das Geschrei hinterher groß ist, weil Kind gekratzt wurde.)
Man merkt, die Katzen sind es gewohnt, beguckt und gestreichelt zu werden... das heißt zum einen, dass sie sehr gelassen sind, zum anderen aber auch, dass man nicht erwarten sollte, dass sie auf einen zu rennen, wenn man mal mit dem Finger schnipst und dann das komplette Schmuseprogramm abziehen. Die Tempelkatzen haben das schlichtweg nicht nötig.
Mein persönlicher Favorit war Balou...   ein wahrliches Charaktergesicht mit dem mürrischsten Ausdruck, den ich bei einer Katze je live gesehen habe. :)
Und da Katzen hier, auch wenn es gerade so erscheint, nicht alles sind, noch ein paar Worte zum Gastronomischen. Das Café serviert vegane Getränke und kleine, frisch zubereitete Speisen und einen wirklich hervorragenden Kuchen, der selbst gebacken wird. Alles, was ich hatte, war sehr lecker und preislich auch in Ordnung. Der Service war gut und ausgesprochen nett, auch im Gespräch. 
Vielfach bemängelt wird im internet die Sauberkeit. Ich sage: Unsinn. Ich war bis ca 19Uhr dort und der Boden war sauber. An den Sitzkissen waren ehrlich sogar weniger Katzenhaare als hier daheim auf meinem Sofa. Wer ein Problem mit solchen hat, sollte eventuell auch ein Katzencafé besser meiden (das nur meine bescheidene Ansicht dazu). Auch die Toiletten sind für Münchener Verhältnisse völlig in Ordnung... (Randnotiz: WCs sehen meist so aus, wie der Kunde sie verläßt. Papiertücher bspw stürzen sich selten von selbst zu Boden und bleiben dann dort liegen).
Fazit: wer in München ist, Nähe Türkenstraße, und Katzen mag, der sollte sich das vormerken.
Ich jedenfalls komme sicher wieder.

Mittwoch, 24. Januar 2018

der Januar... und Schleißheim (mal wieder)

Und schon ist der Januar fast wieder vorüber... 
und wirklich viel Berichtenswertes oder -geeignetes ist nicht passiert.

In der vergangenen Woche war ich für einige wenige aber schöne Tage in Ravensburg; einem Städtchen, das ich inzwischen richtig liebgewonnen habe. FeWo direkt in der Altstadt (mental note: NIE wieder ins Parkhaus am Untertor....   eng. Aber sowas von...), ein bisschen shoppen, erneuter Besuch im Museum Humpis Quartier (klick hier), die Zeit genießen.

Heute dann das ausnahmsweise wirklich prächtige Wetter nutzend nach Schleißheim... weils einfach nah und irgendwie auch immer schön ist.
Dabei auch mal wieder im Schloß gewesen...


das Alte Schloß

Treppenaufgang im Neuen Schloß

die Katzenklappe?

vor einigen Tagen war offizieller "Tag des Museumsselfies"
 (ja, sowas gibts tatsächlich)

ich mag die blau-silbernen Interieurs

blauer Himmel!



und noch mehr blauer Himmel 
(am WE solls ja schon wieder vorbei sein damit....)


Montag, 1. Januar 2018

2018

Nun 2017, das war es jetzt mit dir.
War es gut? Hm, ich weiß nicht. Durchwachsen ja.

Es gab ein paar große Enttäuschungen und ebenso auch wunderbare Momente. Von manchem hat man sich entfernt, mit anderen ist man näher zusammen gerückt; einiges ist vorüber, anderes hatte Bestand, und was es auch war, am Ende ist es auf irgendeine Art und Weise  immer gut, auch wenn man es vielleicht nicht immer gleich sieht.

Ich bin nicht traurig, dass du jetzt weg bist. Warum auch? Und ich überfordere das noch junge 2018 auch nicht mit Erwartungshaltungen, die es nicht erfüllen kann. Hab´ ich nie gemacht und fange jetzt auch nicht damit an... 
Vorsätze? Traditionell keine. Mal ehrlich - was soll das auch?
Vieles ist gut so, wie es ist. Was es nicht ist und geändert werden sollte, hängt nicht ab von einem Datum.

Viele Projekte sind im letzten Jahr fertig geworden und auch für 2018 ist schon einiges im Kopf... langweilig war es nicht und wird es nicht.

Im Grunde ist es ein neuer Tag wie andere auch, nur eben mit ner anderen Zahl am Ende.
Was man daraus macht, obliegt eh jedem selbst.
Also, ich denke am besten...


...frühstücke ich jetzt erst mal.



***




P.S. 
und Monsieur F.; zuviel versprochen? Okay, die Katze.... nun ja, die schnurrte außerhalb des Bildes.



Samstag, 30. Dezember 2017

2017...

...in 12 Bildern.



Sonntag, 3. Dezember 2017

Patenschaften


Vor einigen Wochen bin ich durch eine liebe Facebook-Bekannte auf einen kleinen deutschen Verein aufmerksam geworden, der Katzen aus Sibirien vermittelt bzw die dortigen Pflegestellen sehr aktiv und unglaublich bemüht unterstützt.
Was mich an den großen Organisationen und deren Spendenaufrufe immer etwas abschreckt, ist die Tatsache, dass die alle einen Riesenverwaltungsapparat betreiben und man eigentlich nie weiß, wo das Geld am Ende wirklich landet. Mag sein, dass ich denen Unrecht tue, aber der schale Beigeschmack bleibt. Insofern gefiel mir hier der direkte Kontakt und die sehr transparente Arbeit unter anderem über FB.
Die "Samtpfötchenhilfe" vermittelt nicht nur Tiere, sondern unterstützt die privaten Pflegestellen im fernen Sibirien mit den dort benötigten Finanz- und Sachspenden. Mein Respekt vor den Menschen, die dort selbst nicht im Luxus leben und sich so rührend um die Fellnasen kümmern.
Da es uns hier nicht möglich ist, zu unseren beiden sehr auf mich fixierten und furchtbar eifersüchtigen Norwegern noch weitere Tiere hinzu zu nehmen, kam eine Adoption von vornherein nicht in Frage. Da mir aber regelmäßig beim betrachten der Bilder aus Omsk die Tränen in die Augen kamen, fand ich die Option, eine Tierpatenschaft zu übernehmen, ganz ideal.
Der Verein bietet neben einmaligen Spenden auch die Möglichkeit mit monatlich selbst gewählten Beiträgen seine "Patenkatze" direkt zu unterstützen, jedes bißchen hilft und man ist dort und hier wirklich für jeden Euro dankbar...   
Langer Rede kurzer Sinn: und so habe ich heute morgen die wunderschöne Flaith in der Pflegestelle vom Lyudmila in Omsk  als Patenschaft übernommen.

Ich hoffe, dass die hübsche Dame bald in ein schönes Zuhause vermittelt werden kann und bis dahin geht es ihr bei Lyudmila sicher sehr gut.


Wer sich angesprochen fühlt, ist eingeladen, mal auf der Vereinsseite vorbei zu schauen:
*samtpfoetchen-hilfe*

Auch übrigens, wer jetzt sagt: was geht mich Sibirien an? ... Das städtische Tierheim vor Ort freut sich auch über Spenden.

Montag, 13. November 2017

der Herbst ist da

Der Herbst 1816 um es genau zu sagen.
Es wird kälter, eine Pelisse mußte her und ein neuer Hut natürlich auch.

Die Pelisse war schnell gemacht, da ich einen vorhandenen Spencer aus dem Sommer einfach mit einem Stoffrest verlängert habe.
Beim Hut hatte ich ja zunächst etwas ganz anderes im Sinn (wurde dann ein blaues Sommerhütchen... ich berichtete bereits), aber dann war es recht schnell klar, in welche Richtung ich wollte.

1814/1815

Gedanklich hatte ich diese Hutform schon einmal auf der to-do-Liste, hatte dann aber doch irgendwie Respekt vor der Umsetzung. Insofern war das jetzt eine gute Gelegenheit... Nochmal motivierend den Film "Bright Star" geschaut (den lieb´ich ja) ... da trägt Fanny ja in der Schlussszene ein ähnliches Modell ... und los gings. 
Grundlage ist der Schnitt von Lynn Mc Masters, ich habe allerdings die Krone erhöht bzw verlängert und den Schirm im Nackenbereich etwas verändert.
Auf Steifleinen mit gedrahteten Rändern aufgebaut, Außenbezug ist eine Art Baumwollvelours, innen feines graues Leinen, Acetatbänder und Straußenfedern.
Hatte ich bereits erwähnt, dass Hüte-bauen ne tolle Sache ist? Ehrlich, ich könnt´schon wieder...
Schade nur, dass die sich fertiggestellt dann immer so breit machen und jede Menge Platz beanspruchen.

Fotos heute nur schnell aus dem Garten... der nächste Regen klopft schon an.

  



(Emma, was meinst du... ist das Picknick-tauglich? Nicht zu gewagt fürs Land? Immerhin... in London trägt man das jetzt so. Liebste Grüße!)

Montag, 6. November 2017

Herbstball

Zurückgekehrt von einem wirklich schönen Barocken Herbstball auf Schloss Hohenprießnitz.


Ich hoffe noch auf Bilder von der Veranstaltung...    
deshalb vorerst nur eines vom Schlößchen.

11.11.2017
und wenigstens noch ein Bildchen nachgereicht...

aufgenommen von unserem Gastgeber, Monsieur von Sandberg




Samstag, 28. Oktober 2017

gut behütet

... da will man ein Winterhütchen bauen und was passiert? Die Sonne scheint ein paar Tage, es ist warm und heraus kommt..... eine Frühlingsschute.
Das Stoffresteverwerten hat dabei zwar hervorragend funktioniert. Einen Winterhut habe ich allerdings noch immer nicht.




Montag, 16. Oktober 2017

Burgtreswitz, Nachtrag

Anders als im letzten Jahr (Bericht hier: klick ) waren wir in dieses mal nur als Tagesgäste am Sonntag mit dabei...  quasi auf der Durchreise auf der Jagd zu Besuch beim Pfleger von Lichtenstern in Burgtreswitz.
Trotz des nur kurzen Aufenthaltes musste alles seine Richtigkeit haben und wir saßen zunächst in der Schreibstube, um unsere Papiere für Aufenthalt und Weiterreise ausgestellt zu bekommen... immer diese Bürokratie!
Aber dann war genug Zeit für nette Unterhaltung und die eine oder andere Tasse Tee und etwas Süsses dazu.











(Fotos von Stefan Winter, Kersten Kircher und mir)

Kapuzinerkresse

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Kapuzinerkresse liebe? Leider hat es noch niemand geschafft (zumindest nicht mir bekannt), sie in weiß oder violett zu züchten, so dass ich ihre Farbe leider eher zähneknirschend hinnehmen muss und sie im Garten immer etwas separiere. Die Sorte "black velvet" ist eine schöne, dunklere Ausnahme, aber die habe ich diesmal nicht bekommen.

Wie auch immer... schmecken tun sie alle und nachdem in den letzten zwei bis drei Wochen alle Pflanzen hier nochmal ordentlich durchgestartet sind, habe ich heute eine Handvoll unreifer Samenkapseln gesammelt, aus denen ich falsche Kapern machen möchte.

Dazu werden die grünen Kapseln jetzt erst einmal für eine Woche in Salz im Kühlschrank entwässert, anschließend abgespült und dann mit gewürztem Essigsud überbrüht und 2-3 Wochen ziehen gelassen.


Die Blätter können neben frisch in Salaten auch zu Pesto verarbeitet werden, getrocknete reife Samenkapseln werden als Pfefferersatz gemahlen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

neues Jagdkleid



Rechtzeitig zur Zeitreise in Treswitz 
(davon Bilder in ein paar Tagen - ich habe keine eigenen gemacht und warte auf die der anderen)
ist das neue Jagdensemble fürs 18te Jh fertig geworden. "Rechtzeitig" bedeutet in diesem Falle, dass ich einen Tag vor Abreise die Goldtresse in der Post hatte und dann ca 10 Std Meter um Meter aufgenäht habe...
Aber: das Ergebnis ist die Mühe wert, ich habe nicht gefroren und bequem ist es auch.

Jagdensemble heißt: ein neues Hemd aus weißer Baumwolle mit Manschettenärmeln und zum Jagdthema passenden Manschettenknöpfen. Eine rote Weste aus Wolle, grüner Rock und grüne Jacke mit roten Details, gewickelte Knöpfe.

Für ein paar schöne Bilder sind wir dann heut noch mal schnell in den Wald gefahren  
(bevor jmd wieder besonders schlaue Bemerkungen bezüglich der Rechtslage anstrengen möchte: mein Mann ist Jäger, alles legal. Hier ballert also niemand dumm im Wald rum!)
und wie der Zufall es wollte, war dort auch ein Jagdkollege mit Familie seinem Hund unterwegs, den wir uns dann mal schnell für die Bilder ausleihen durften. 
(Dank an Euch und besonders an Max ... sorry an die Fellnase, dass es nichts zum suchen und holen gab!)





und ein Küßchen gabs auch:


Donnerstag, 28. September 2017

Mittwoch, 6. September 2017

bemalte Herrenweste

Bereits im Juli von der Nadel bzw vom Pinsel gehüpft ist diese bemalte Herrenweste aus cremefarbener Seide mit selbstgewickelten Knöpfen.
Das Motiv folgt in seiner Anlage einem Original aus der zweiten Hälfte des 18.Jhs, allerdings ist es im Original bestickt.

Gab es bemalte Westen? Ganz ehrlich, ich kenne keine. Leider. Aber es gab bemalte Seiden. Es gibt diverse Stücke bei Damenbekleidung, außerdem kenne ich eine bemalte Hausmütze für den Herren.
Eindruck und Optik des Ergebnisses rechtfertigen aber diesen Versuch, wie ich finde. Und ein wenig geht es hier auch um eine Verhältnismäßigkeit beim Aufwand, der auch so schon mit ca 50 Arbeitsstunden hoch genug war.
Dennoch war es ein Projekt, welches mir nicht nur extrem am Herzen lag, sondern welches mir auch extrem viel Freude beim Herstellen bereitet hat.

Ich hoffe, dem zukünftigen Träger gefällt sie auch.